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HwK Südwestfalen

Das bbz Arnsberg macht den Weg ins Handwerk frei

Gemeinsam mit dem Internationalen Bund stattete das Jobcenter dem bbz Arnsberg einen Besuch ab. Mit dabei – Dreizehn Geflüchtete aus aller Welt auf der Suche nach einer neuen beruflichen Perspektive. Der Einblick in die Werkstätten des Berufsbildungszentrums soll den Gästen dabei helfen, im Handwerk Fuß zu fassen.



Deutsches "Qualitätssiegel" überzeugt

"Mit dem Abschluss des B2 Sprachkurses steht den Geflüchteten die Entscheidung, welchen beruflichen Weg sie einschlagen möchten, bevor. Der Rundgang durch die bbz Werkstätten führt ihnen die Qualität der Berufsausbildung in Deutschland vor Augen", so Udo Linnenbrink, Willkommenslotse der Handwerkskammer Südwestfalen. "Die Entscheidung für eine Ausbildung im Handwerk fällt dann etwas leichter und die Herausforderungen werden deutlicher ", betont Linnenbrink.

Bei der Besichtigung der "heiligen Hallen" des bbz gab es für die Besucher einiges zu entdecken. Die Neuzugewanderten, die derzeit beim Internationalen Bund einen weiterführenden Deutsch Sprachkurs besuchen, kamen bei der Besichtigung der Werkstätten aus dem Staunen nicht mehr heraus. Dank der Begleitung des Willkommenslotsen blieben bei den Interessierten keine Fragen mehr offen.



"Die Barriere verschwindet"

Die Möglichkeiten einer handwerklichen Ausbildung in Deutschland sind den Gästen aber keineswegs unbekannt. Einige von ihnen haben sich bereits vorab mit verschiedensten Ausbildungsberufen beschäftigt. Die Führung durch das bbz soll den Geflüchteten die Entscheidung auf den letzten Metern erleichtern.
"Die Barriere verschwindet. Die Idee, eine handwerkliche Ausbildung zu starten war schon vorher da. Die Entscheidung dazu fällt aber im Anschluss leichter", stellt Doris Feindt, Fallmanagerin und Ansprechpartnerin für Geflüchtete im Jobcenter, fest.

Unter die Sprachkurs-Teilnehmer haben sich aber nicht nur Berufsanfänger gemischt. Einige der Geflüchteten können bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung oder sogar ein Studium vorweisen. Eine Neuorientierung im Handwerk ist für sie aber keineswegs undenkbar.